Aus verschiedenen Gründen ziehe ich diesen Blog momentan zu wordpress um. Ab sofort sind meine neuen Beiträge dort zu lesen. Und die bisherigen werden peu a peu transferiert. Die neue Adresse: http://getestet.wordpress.com. Bitte ändert dies entsprechend in euren Links. Besten Dank!
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Tote Hose am Meer
@ 31 Okt. 2006 – 21:53:40
¡Jesús! Es ist ja wahrhaft kein Geheimnis, dass in Ferienorten zur Herbst- und Winterzeit nicht mehr allzu viel los ist. Wenn allerdings selbst der grosse Supermarkt in dieser Zeit seine Pforten schliesst, kann man nur noch das Amen sprechen: In Matalascañas, unserem Hausstrand waren am gestrigen Tage sage und schreibe drei Bars an der mind. 5 km langen Promenade geöffnet. Um Brot zu bekommen, musste ich ins Zentrum laufen und auch dort erlaubte mir nur die gute Ortskenntnis, eine Bäckerei zu finden, die nicht schon ihre Fenster vernagelt hatte. Immerhin bot mir die Kellnerin in dem einzigen geöffneten Chiringuito einen Teller Oliven zum Bier an. Und in der Bäckerei gibts 1,5 Liter Lanjaron für 1 EUR, was ich für einen humanen Preis halte. Obst und Gemüse muss man allerdings mit der Lupe suchen und wieso um 9 Uhr morgens nur eine Cafeteria (die seit Ewigkeiten existierende Heladería Sol y Frío) auf hat, ist mir ein Rätsel. Der Kaffee dort war immerhin gut, bei der Tostada nur das Brot an sich. Das erklärt auch warum - mehr als eine halbe Stunde später - in der Bar um die Ecke so kurz nach Öffnung mehr los ist. Immerhin gibt es das andalusische Grundnahrungsmittel Schinken jetzt in einer separaten Tienda, die selbstredend geöffnet ist. Vermutlich gibt es hierzu ein Dekret der Regionalregierung.
Immerhin war das Wetter super, der Strand einsam, das Wasser noch warm genug, um barfuss durchzuwaten. -
Wo habe ich nur ...
@ 14 Okt. 2006 – 22:42:38
... die Brigitte von Juli 1999 hingelegt, da war ein tolles Erdbeerrezept drin. Und Jamie hat doch in seiner letzten Sendung so ein tolles Curry gekocht, wie war das nur --- Rezeptsuche per Papier und in Foren adé, nun nun wird elektronisch gesammelt und archiviert: http://www.rezkonv.de/
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Second Hand mit Spaß
@ 05 Sep. 2006 – 20:33:28
Second Hand Läden sind ja immer so eine Sache: wenn sie gut geführt sind, kann man zu mehr oder weniger günstigen Preisen gut erhaltene und gepflegte Kleidung erwerben. Sie ist meist teuer auf dem Flohmarkt, aber schließlich wühlt man sich auch nicht durch tausende von Hosen, Shirts und Jacken, sonder - falls gut geführt - hat alles gut geordnet vor Augen. Die Bonner wurden bisher in dieser Hinsicht nicht sonderlich verwöhnt. Eher hat man auch in den meisten Läden ein Flohmarkt-Feeling: Zuviel, zuviel Achtziger Jahre und ein Mief, den man nicht aushält. Ein schöner, ästhetischer Kontrast findet sich seit April (und seit heute von mir entdeckt) auf der Dorotheenstraße der Bonner Altstadt. In den ehemaligen Räumen der Galeria Galeano hat Birgit Niemann einen herzallerliebsten Laden eingerichtet, die Boutique b in dem man auch gern einfach mal so vorbeischaut, gerne aber auch, um sich einen neuen Anzug, Röcke oder Blusen zu kaufen. Ein besonderer Service: sollte die ausgsuchte Hose zu lang sein, wird diese kostenlos umgenäht.
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Bonner Imbisskultur
@ 20 Aug. 2006 – 21:34:24
... Es bleibt die Frage, warum die Bonner immer Anreize von außen brauchen, um wahre kulinarische Werte zu erkennen und schätzen zu lernen.
So ja übrigens auch bei den Dönern, wie an anderer Stelle bereits erwähnt. Schön, dass es neben dem Woki nun den hundertsten Dönerladen gibt, der Fleisch brutzelt, das wie gepresstest Hundefutter aussieht und dann mit labberigem Salat in altbackene Pide füllt. Wie schön, dass ich seit langem Vegetarierin bin, möchte man ausrufen, doch sieht dann alt aus: nix Falafel oder Veggie-Döner. Dann vielleicht asiatisch? Ding Dong nebenan hat renoviert und sich auf schick gestylt. Dies ist stark zu begrüßen, da so der Charme der Autobahnrastätte zumindest gemindert wurde. Ein erneuter Essenstest steht nun aus. Ebenso beim Bonner Pendant des vermeintlich berühmten Kölner Vorbilds des China-Buffet in der Friedrichstraße in jener Passage, in der zuvor bereits ein italienisches und mexikanisches Restaurant war. Wenn da ein Location-Berater im Spiel war, hat er von Bonn nicht viel Ahnung. Es kann nicht der selbe sein wie derjenige, der das neu eröffnete Miss Saigon beraten hat. Direkt in der Innenstadt in SICHTweite aller Shopper zwischen Martin- und Kaiserplatz gelegen, bietet es ein Buffet mit Gerichten aus im Style verschiedener asiatischer Länder. Gute Idee, leider sind (spätestens) beim Abendbuffet die Gerichte nicht mehr heiß noch frisch und daran, die kulinarische Diversität authentisch nachzustellen, kann noch gearbeitet werden. Das Interieur ist zweckdienlich, könnte etwas mehr Herz und Charme aber vertragen.
Gleiches gilt für den alteingesessenen Asia-Imbiß auf der Kölnstraße, der immerhin spät abends noch hausgemachte Frühlingsrollen in die Fritöse wirft. Dieser Prozess dauert lange, angesichts der späten Stunde war dann so viel Füllung wohl nicht mehr vorhanden, sodass wir eher Teighülle mit Soße als umhüllte Füllung serviert bekamen. Dies immerhin freundlich und günstig. Straßenverzehr wird ob der Location aber empfohlen. Und wer mal die Nase pudern muss, sollte hierfür aus Hygienegründen besser eine andere Location aufsuchen.
Lob wiederum gebührt dem Asia-Buffet auf der Römerstraße gegenüber den Stadtwerken. Für wenig Geld wird auch samstags ein opulentes und geschmacklich sehr gutes Mittagsbuffet geboten. Der Service ist freundlich, die sanitären Anlagen sauber.
Lecker ist das Essen auch in Beuels Asia-Imbiss auf der Friedrich-Breuer-Straße gegenüber des Tivoli (einer tollen Pizzeria; unbedingt die Antipasti probieren). Der Service ist nett, die Leere des Ladens erzeugte zunächst Misstrauen, was mit der Qualität des Essens aber wieder schwand. -
Regional einkaufen: Akademisches Gemüse
@ 20 Jul. 2006 – 23:36:22
Unweit der Poppelsdorfer Mensa führt entlang der Felder der agrarwissenschaftlichen Institute der Universität Bonn ein asphaltierter Weg nach Poppelsdorf. An diesem Weg liegt ein unscheinbarer flacher Bau, dessen einziger Schmuck sich in der Regel auf Verbotsschilder beschränkt. Doch Donnerstag Vormittag wandelt sich das eingezäunte Gebäude plötzlich in einen freundlichen Ort: Ab 10 Uhr wird dort Gemüse von den universitätseigenen Anbauflächen zu sehr günstigen Preisen verkauft.
Saisonbedingt ist der Verkauf nicht jeden Donnerstag geöffnet, es empfiehlt sich also, vorher anzurufen: (0228) 73-2458.
Mit Glück sind dabei auch Zeiten aushandelbar, zu denen auch Berufstätige in den Genuß dieser regionalen Güter kommen. -
Sommerfeeling
@ 07 Jul. 2006 – 23:03:24
Wieso finden Leute eigentlich im Urlaub Dinge toll, über die sie im eigenen Land die Nase rümpfen? Ein gutes Beispiel dafür ist Tinto de Verano, nach deutschem Verständnis "Schorle rot-süß", die/der in Spanien zu den erfrischensten Getränken gehört, die es gibt. Bestellte ich besagte Schorle hier, würde ich wohl nur in Baden und der Südpfalz nicht komisch angesehen. Ok, vielleichts liegt auch an den Zutaten: es muss sehr trockener Rotwein sein, la Casera, eine sehr unzitronige Zitronenlimo und bloss kein Sprite und das Glas darf erst mit Eiswürfeln, dann mit Tinto und danach erst mit Casera(=blanca) gefüllt werden. Und dann ist das echt lecker!
Es gibt auch die Variante mit Fanta Limón (Zitronenfanta). Die Frage lautet dann: Con limón o con blanca? [Das gilt übrigens auch für Radler: una clara. Um zu betonen, dass man sie mit Limo möchte, sagt man: una clara con blanca.]Wer's ausprobieren möchte, isst dazu Stilecht Manchego und Jamon Serrano, Oliven und Chorizo. Oder testet mein Lieblings-Sommer-Pasta-Rezept:
Wasser für lange, dünne Nudeln (Capellini oder Vermicellini) aufsetzen. Ordentlich salzen.
Parallel einen zweiten Topf mit Wasser aufsetzen. Darin 3-4 sehr reife Pfirsiche pochieren, bis die Haut sich abziehen lässt. Geht auch mit Nektarinen. Rausnehmen, kalt abschrecken, Haut abziehen. Achtung: heiss. In schmale Spalten oder Würfelchen schneiden.
Eine frische grüne Chili entkernen, würfeln oder in Ringchen schneiden. Ein bis zwei Knoblauchzehen in feine Scheibchen schneiden. Nicht pressen!!!! (ausnahmsweise mal mehr als ein !, da gepresster Knoblauch schlichtweg nicht die gleichen Resultate liefert)
Sobald die Nudeln im Wasser sind, Knoblauch und Chili in reichlich Olivenöl bei mittlerer Hitze braten, bis der Knoblauch goldbraun und knusprig wird. Dann die Pfirsiche zugeben, schmelzen lassen, bis die Nudeln gut sind (sie brauchen nur 4 min!).
Pasta nicht ganz abgiessen, feucht unter die Mischung rühren. Mit reichlich Parmesan essen. Sehr lecker, lo prometo! -
Blog-Kooperation
@ 27 Jun. 2006 – 09:30:43
Auf Vorschlag der Autoren von bnlog.de profitieren wir ab heute gegenseitig von kulinarischen Entdeckungen sowie Bonn-relevanten News, Veranstaltungstipps etc.
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Fussball-Locations
@ 19 Jun. 2006 – 13:30:20
Im Test waren:
Bla, Nähe Stadthaus: schlechter Beamer (unscharf, kein Kontrast), schlehte Sicht, dafür günstige Getränke. Atmo eher ruhig, Tendenz zu langweilig. Übrigens ist der Imbiss nebenan mit hohem Besucheransturm technisch und kommunikativ überfordert.Godot, Im Krausfeld: super Leindwand, Bier teuer, Rest siehe separater EIntrag
Kratz, Lenne/Weberstr.: breiter Bildschirm drin, gute Sicht, nix los
Bonngout, Blumenmarkt: zwei breite Bildschirme draussen, gute Sichtqualität, Publikum nur vage fussballinteressiert
Clios Buchhandlung, Lenneestr: große Leinwand mit super Bildqualität, tolle Stimmung, Sitzplätze drin und draussen, günstige Getränke (allerdings nur bei D-Spielen was los)
Alter Zoll: zwei Bildschirme mit Blick gegen die Sonne, sprich man sieht nix. Ansonsten viel los.
Pavillon an den bootsanlegestellen: zuviel Sonne, schlechter Beamer, übliches Publikum...
Take Two, Belderberg/Rathausgasse: miserable leinwand, nix los.
Bellini, Belderberg/Rathausgasse: Fernseher drin, Sichtmöglichkeit von draussen, mittleres Zuschaueraufkommen.
Opatja, Brüdergasse: drei Fernseher, super Sicht, nicht viel los, aber nette Stimmung.
Lizarrán, brüdergasse: viele Bierbänke, ein Fernseher draussen und einer drin, Bildqualität mässig.
Quiet Man, Beethovenplatz; Colmantstr/Baumschulallee: Toll platzierter Fernseher, von den meisten Plätzen gute Sicht, tolle Stimmung, Getränke-happy-hour.
Telekom Adenauerallee: koscht 3 EUR Eintritt, dafür erhält man aber Verzehrbons im gliechen WErt. Super leindwand, sehr gross, viel Publikum und tolle Atmosphäre. chips sind leider superteuer, dafür wurde im Anschluss an das Spiel noch ein Kinofilm gezeigt. Übertragung durch Premiere, dadurch für meinen Geschmack die beste Sicht aufs Spiel, da nicht nur Vogelperspektive.
Kaiserplatz, da vinci: zwei Fernseher; man sitzt etwas weit weg, wenn man spät kommt. Aber entsprechend ist man von viel Publikum umgeben, das am Test-Abend allerdings nicht sehr munter war, was sicherlich auch mit den niedrigen Temperaturen zusammenhängt.
Kaiserplatz, la beaulongerie: kleine Fernseher, aber sehr nette Bedienung und günstiges Bier.
Luxx, Ecke Köln/Heerstr: die Kneipe für die Brasilien-Spiele mit Live-Musik, Cachaca-Runde für jedes Brasil-Tor und super Stimmung. Leider hatten sie ausgerechnt an diesem Abend eine neue und unerfahrende Servicekraft eingesetzt: la catastrophe. Aber sonst sehr gut.
Nyx, Frankenbad: Drinnen und draussen je eine Leinwand, Bierbänke. Öffentlich-rechtliche Übertragung (siehe oben), nette Stimmung, günstige Getränke. Eine der wenigen nicht komplett aus Katalogware bestehenden neuen Kneipen. Wer Hunger hat, bestellt beim Pizzaservice gegenüber.
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Lebenskunstmarkt Remagen
@ 15 Jun. 2006 – 17:07:01
Ein Schlemmertipp fürs Wochenende: in Remagen findet der sog. Lebenskunstmarkt statt (www.lebenskunstmarkt.de). Von Freitag, den 16. bis Sonntag, den 18. Juni 2006 präsentieren sich dort Künstler und Handwerker aus der Region [Region ist in diesem Fall geographisch nicht zu eng zu sehen..] sowie "original" Franzosen, die Käse, Oliven, Marmeladen, Wurst, Keramik, Lederwaren, Brot und allerhand nette Souvenirs verkaufen. Dazwischen finden sich auch ein paar deutsche Händler, die sich auf französische Waren spezialisiert haben. Für alle Food-aficionados ein absoluter Muss. Letztes Jahr brannte eine südliche Sonne auf alle Besucher und machte dem Käse Beine, trug aber auch sehr zu einem nahezu authentischen Provence-Feeling bei. Im letzten Jahr war dabei übrigens auch ein Stand des Vieux Sinzig, das u.a. Tannenspitzen-Chutney und Löwenzahnchutney servierte. Sehr lecker und ich hoffe, dass sie auch in diesem Jahr wieder da sein werden!
Nachtrag: Leider waren nicht so viele Stände mit französischen Leckereien präsent wie im letzten Jahr. Dadurch war der Markt Künstler-lastiger, was ja an sich nix Schlimmes ist, wodurch sich unsere kulinarischen Erwartungen allerdings nicht erfüllt haben. Irritierend fand ich im letzten wie in diesem Jahr den Käsestand, der jenseits aller Vorschriften der Lebensmittelaufsicht gestatltet ist: Hartkäse muss man ja nicht unbedingt kühlen, auch wenn es ihm besser tut, nicht zu schwitzen. Aber warum Ziegenfrischkäse-Laibchen offen präsentiert werden, sodass er verheft und keinerlei Schutz vor Fliegen (!zahlreich!) besteht, ist mir nicht nachvollziehbar. Schliesslich werden sie auch in Frankreich auf jedem vernünftigen Markt entweder in Kästen aus Fliegengitter oder wenigstens unter Gitterhauben angeboten.
Vieux Sinzig hat in diesem Jahr Variationen seiner letzjährigen Spezialitäten angeboten. Die Preise liegen allerdings jenseits von Gut und Böse. -
Blumen- und Tiermarkt in Kommern/ Obstweine aus der Eifel
@ 15 Jun. 2006 – 17:01:08
Vor ein paar Wochen fand in Kommern/Eifel ein Blumen- und Tiermarkt statt, den ich als Ausflugsziel ans Herz legen möchte. Man macht dort nicht unbedingt preisliche Schnäppchen, bekommt aber eine einwandfreie und hochqualitative Palette an Kräutern und Blumen dargeboten. An einigen Ständen kann man außerdem Hasen, Hühner und Meerschweinchen erwerben.
Und dazwischen tummeln sich ein paar n Wein-, Käse- und Marmeladenhersteller. Eine davon ist Gisela Korres, die leckere Obstweine u.a. aus Sauerkirschen, Erdbeeren und Rhabarber herstellt. Die Weine sind direkt bei Frau Korres oder auch im Eingangsfoyer des Wildparks Kommern zu beziehen:
Gisela Korres
Prümer Str 84
54597 Schloßheck/Eifel
06556-471
g.m.korres (ad) t-online.de
Der Kirschwein ist aus Sauerkirschen hergestellt. 1 Liter in Apothekerflasche koscht 7,90 EUR.
Sie vermieten übrigens auch Ferienwohnungen:
http://www.ferienwohnungen-korres.de/start.htmlEbenfalls präsentierte sich in dem Dörfchen Kommern (das mich sehr an das mediterrane Ambiente in Oberkassel oder Remagen erinnert) das "Wein-Bouquet", das sein Ladenlokal im Alten Rathaus hat. Sie verkaufen Weine aus der Region Nyon, Olivenöl, Oliven, Honig und Säfte. Wer die Obst- und Honigstände in Südfrankreich kennt, wird sich freuen, hier mitten in der Eifel eine Quelle für Lavendel-, Thymian- und Kastanienhonig zu haben. Leider gilt das nicht für die erntefrischen Pfirsiche und sonnenverwöhnten Melonen, die man in der Provence in großen Kisten an diesen Strassenständen kaufen kann.
Das Weinbouquet veranstaltet jeden 3. Samstag im Monat von 15-17 Uhr Weinproben und ist erreichbar unter 02443-911995; Jens_nowak (ad) gmx.de; www.weinwebshop.de. -
Indisch essen. Oder: Memories of Heidelberg
@ 07 Mai. 2006 – 17:02:52
Bei einem gemütlichen Bummel durch Heidelberg habe ich gleich zwei indische Imbisse entdeckt und da sie in Uninähe liegen und beide nicht superneu aussehen, nehme ich mal an, dass beide gut sind. Denn probiert habe ich nur die Speisen des einen. Dort, bei Raja Rani, Indisches Schnellrestaurant, Mittelbadgasse 5 bzw. Friedrichstr. 15 (Ecke Plöck), aß ich zur Vorspeise Samosas und Pakoras in einer ordentlichen Portion für 2 EUR, danach Palak Panir, Spinat mit indischem Käse, kleine Portion für 3, große für 5 EUR. Alles sehr lecker und ich war so satt, dass ich mir die Reste habe einpacken lassen. Das machen sie anstandslos und auch sehr tropffrei: die Speisen werden mit einer auf eine Schale aufgeschweisten Folie bedeckt, so dass nichts tropfen kann. Die Saucen und Chutneys schienen selbstgemacht und waren sehr lecker.
Die Konkurrenz sitzt genau gegenüber (dort ist das Essen aber nicht so dolle): Kohe Noor Tandoori, Pakistanisches Schnellrestaurant (der Unterschied liegt also -theoretisch- in der geografischen Herkunft der Besitzer, praktisch bieten sie eine fast identische Karte). Adresse: Plöck 93. Beides in der Nähe des Universitätsplatzes und der "hässlichen Mensa".
Öffnungszeiten jeweils 11-23 Uhr. -
Restaurants an der Puerta de la Carne
@ 11 Okt. 2005 – 00:15:11
Auf der Verlängerung von Santa María la Blanca (die "Hauptstraße" im Barrio Santa Cruz, Nähe Jardines del Murillo) ueberquert eine Bruecke eine Strasse. Die Bruecke fuehrt auf die Puerta de la Carne, an der Strasse unten befindet sich eine kleine Markthalle in einem wunderschoenen, leider etwas heruntergekommen Gebaeude, das vermutlich der fruehere Busbahnhof war (der neue beim Prado de San Sebastian ist auch ganz in der Nähe). Wenn man also die Brücke aus Richtung Innenstadt runterkommt, entsteht dort auf einer Strassenecke gerade ein neues Restaurant, in direkter Nachbarschaft zu einem Bestehenden. Beide scheinen etwas gehobenere Kueche zu servieren, vom optischen Stil tippe ich auf verschnoerkelt-moderne Einrichtung, wenn man vom Logo auf die Einrichtung schliessen darf. Details folgen, der geneignte Individualreisende mag sich selbst auf die Entdeckungsreise machen.
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Shopping: Liebhabertipp -- Taller de Afilador, C/Feria
@ 03 Okt. 2005 – 13:40:41
Ab und zu ist in Andalusien sogar auch in den Städten noch das typische Floeten zu hoeren, mit dem sich die Afiladores, die Messer- und Scherenschleifer, ankuendigen. Waren sie frueher mit dem Fahrrad unterwechs, duesen sie heute mit dem Motorroller durch die Strassen, ihren benzinbetriebenen Schleifstein immer dabei. Leider sind sie sehr selten geworden. Deshalb war ich gluecklich, als ich ein Messergeschaeft mit angeshclossener Schleifwerkstatt entdeckte. Der Mensch weiss, was Messer kosten und hat mir meine - - teuren - Kuechenmesser denn auch sehr gut und sorgfaeltig geschaerft. Er und seine Frau sind supernett und, wie hier haeufig der Einzelhandel, auch sehr kompetent. Sehr zu empfehlen.
Der motorisierte Afilador ist übrigens Mittwoch Mittags gegen 12h und Sonntags gegen 15h im Nervión.






